Revanche knapp verpasst
Früh am Sonntagmorgen ging es für die Mädels bereits in die Halle. Um 9:30 Uhr wurde das Spitzenspiel gegen die SG Cunewalde/Sohland II angepfiffen. Die Marschroute der Trainer war klar: nicht aufgeben, kämpfen – bis zur letzten Sekunde.
Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Schnell war klar: Das wird ein Krimi. Im Angriff glänzten die Mädels mit schönen Kombinationen oder Einzelaktionen. In der Defensive fehlte zu Beginn noch die nötige Aggressivität, sodass die Gegnerinnen zu oft nicht konsequent gestoppt werden konntenund zu einfache Tore erzielten.
In der 17. Minute reagierten die Trainer, nahmen eine Auszeit und stellten die Mannschaft neu ein. Die Ansprache zeigte Wirkung: UnsereMädels verteidigten nun deutlich offensiverund aggressiver. Doch auch der Gegner stellte sich um, erkämpfte sich Bälle und erbaute sich bis zum Halbzeitpfiff einen kleinen Vorsprung. Über die Stationen 4:4, 8:8 und 11:11 ging es schließlich mit einem 13:16-Rückstand in die Pause.
In der Halbzeit wurde die Abwehr nochmals kritisch analysiert und umgestellt. Die Köpfe sollten oben bleiben – noch war alles drin. Im Angriff war nun mehr Laufbereitschaft gefragt, um die Abwehr auseinanderzuziehen.
Nach dem Wiederanpfiff setzten die Kamenzerinnen genau das um und starteten mit einem starken 3:0-Lauf. Doch die Sohländerinnen hielten dagegen. In der Defensive schlichen sich erneut kleine Fehler ein, die Gäste kamen wieder besser ins Spiel. Auch die CuSo-Mädels stellten ihre Abwehr offensiver ein und zwangen die Gegnerinnen zu langen Ballbesitzphasen. Mit sehenswerten Kombinationen wurden Lücken gefunden – beim 22:22 war wieder alles offen. Noch zehn Minuten auf der Uhr. Doch die Gäste erhöhten über einen Konter und einen schnellen Angriff auf 22:24.
Durch zwei 7-Meter-Paraden unserer Torhüterin hielt sie das Team im Spiel. Doch am Ende fehlte das letzte Quäntchen Glück. Trotz großem Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung musste man sich schließlich knapp mit 25:26 geschlagen geben.
Ein Spiel auf Augenhöhe und endlich ein Gegner, an dem man sich messen konnte. Die Mädels machten ihren „Job“ verdammt gut und ärgerten die Sohländerinnen mehr als ihnen lieb war.
Nächste Woche heißt es erst einmal spielfrei, bevor es am 08.02. auswärts gegen Sohland I geht.
